MMA ist ein Kampfsport der immer beliebter wird, was sicherlich auch an seinen berühmten Vertretern liegt. Besonders bekannt ist Conor Anthony McGregor, der irische MMA Kämpfer versteht es nicht nur Kämpfe zu gewinnen, sondern sich auch zu inszenieren. Aber wie ist der Kampfsport eigentlich entstanden? Im Folgenden möchten wir einen Einblick in die Entstehung bieten.

MMA - Mixed Martial Arts

Kampfsport bei den Olympischen Spielen

Zu den olympischen Disziplinen gehörten von 776 bis 720 vor Christus fast ausschließlich verschiedene Laufsportarten. Erst etwa 708 vor Christus wurde das Ringen eingeführt und im Jahre 688 vor Christus kam noch das Boxen hinzu. Boxen wurde schnell zu einem populären Sport bei den olympischen Spielen und früher oder später kam die Frage auf, ob der Boxer oder der Ringer der bessere Kämpfer war. Dies war die Geburtsstunde des MMA.

Der neue Sport wurde zuerst als Pankration bezeichnet. Im Jahre 648 vor Christus wurde er olympisch und sollte die Frage nach dem besten aller Kämpfer und den besten Kampfstilen klären. Pankration hieß dabei so viel wie „die ganze Stärke“ oder „die ganze Kraft“.

Pankration als Training

Allerdings ist die genaue Geschichte und Entwicklung des MMA heute unklar. Laut der griechischen Mythologie waren Herkules und Theseus dafür verantwortlich, dass der Sport es in die olympischen Spiele schaffte. Einige Geschichtsforscher gehen jedoch davon aus, dass die Soldaten das Pankration als Training zur Kriegsvorbereitung entwickelt haben. Wieder andere Quellen behaupten, dass die Ägypter 2600 vor Christus schon Pankration ausübten. Welche Überlieferungen stimmen, lässt sich nicht sagen, weil das Wissen über die genauen ursprünglichen Wurzeln des Sports mit der Zeit verlorenging.

Fest steht, dass die Männer beim Pankration schlagen und treten durften. Zudem war es erlaubt, alle andren Teile des Körpers zum Kampf einzusetzen. Auch das Ringen und das Fortsetzen des Kampfes am Boden waren gestattet. Sportliche Regeln gab es von Anfang an, auch wenn sie nur minimal waren. Im Regelwerk waren die folgenden Verbote festgehalten:

  1. Das Stechen in die Augen war nicht gestattet
  2. Auch das Beißen war verboten

Das Ziel: Gegner zur Aufgabe bringen

Das Ziel vom Pankration bestand darin, den Gegner durch alle zur Verfügung stehenden Mittel zum Aufgeben zu zwingen. Die Kämpfe dauerten dabei immer solange, bis ein Kämpfer die Hand hob und somit aufgab – oder bis die Sonne unterging. Die Pankration-Kämpfer waren sehr angesehen, denn sie mussten sowohl die Techniken des Ringens als auch des Boxens beherrschen. Bei den ersten olympischen Sportlern handelte es sich nicht um Amateure, sondern um professionelle Kämpfer. Ein Pankreation-Champignon bekam eine sehr gute Bezahlung, musste keinerlei Steuern zahlen und bekam sein Essen von der Stadt.

Status heute

Aus dem Pankreation entstanden schließlich die Mixed Martial Arts wie wir sie heute kennen, also eine moderne Art des Vollkontaktwettkampfes. Ebenso wie beim Pankreation bedienen sich die Kämpfer beim MMA den Schlag- und Tritttechniken aus verschiedenen Kampfsportarten wie dem Boxen, dem Kickboxen und dem Muay Thai. Aber auch Bodenkampftechniken aus dem Ringen, dem Judo und dem Brazilian Jiu-Jitsu werden eingesetzt. Zudem kommen noch weitere Elemente aus anderen Kampfsportarten vor.

Es gibt einige MMA-Wettkämpfe die sich großer Beliebtheit erfreuen. Eine TV-Berichterstattung führt auch zu einem breiten Interesse. Diese werden in aller Regel von der UFC ausgetragen, der Organisation Ultimate Fighting Championship. Nicht selten treten Verletzungen bei dem einen oder beiden Kämpfern auf, die Käfigkämpfe enden oft blutig.

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