Krav Maga: Effektiver Kampfsport aus Israel

Die israelische Kampfkunst erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, dabei ist diese keinesfalls neu. Die Krav Maga Entstehung kann in der Urform bis zum zweiten Weltkrieg zurückgeführt werden. Wie es sich veränderte und was sich bis heute daraus entwickelt hat, wollen wir Euch mit dieser Krav Maga Wiki zeigen.

Das Wichtigste vorab:

  • Krav Maga wird von Privatpersonen, Polizei und Militär zur Verteidigung, Deeskalation und zum Nahkampf eingesetzt.
  • Die Technik zur Selbstverteidigung ist gegenüber anderen Kampfsportarten einfacher zu erlernen, da instinktive Bewegungen und Reaktionen in den Techniken eingebaut sind.
  • Krav Maga ist effektiv auf die Verteidigung und den Ernstfall ausgerichtet und daher vermutlich der beste Kampfsport zur Selbstverteidigung.

Sobald ihr Eure Freude an Krav Maga gefunden habt, wird es schnell zu einer Sportart, die mit Leidenschaft ausgeübt wird. Spätestens dann steigt auch das Interesse, mehr über den Kampfsport zu erfahren.

Für wen ist Krav Maga geeignet?

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Krava Maga für Frauen: Perfekt zur Selbstverteidigung geeignet

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Entstehung von Krav Maga: Die Kampfkunst aus Israel

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Beliebte Krav Maga Videos

Damit ihr einen kleinen Eindruck in die Wirksamkeit von Krav Maga erhaltet, könnt ihr euch die folgenden Krav Maga Videos ansehen. Beim Ansehen wird deutlich, dass bei Krav Maga ein starker Fokus auf die Effektivität gelegt wird. Bei anderen Kampfsportarten werden oftmals andere Schwerpunkte (Beweglichkeit, Meditation usw.) gesetzt.

Übersetzung & Besonderheiten von Krav Maga

Der Name kommt aus dem hebräischen und lässt sich einfach übersetzen. Er bedeutet: krav = Kampf ; maga = Kontakt.

Somit wird Krav Maga meist als „Kontaktkampf“ übersetzt, wobei Ihr Euch darunter den Kampf auf engstem Raum, also den Nahkampf vorstellen könnt. Der Name kann allerdings ein wenig täuschen, da im Krav Maga nicht nur Kampftechniken gelehrt werden, sondern auch Gewaltprävention und Deeskalation.

Krav Maga bildet ein wirksames Selbstverteidigungssystem in einer Zeit, in der die persönliche Sicherheit immer mehr zur Sorge der Bundesbürger wird. Das Prinzip, die Anzahl und Schwierigkeit der Techniken niedrig zu halten, sorgt dafür, dass jeder Krav Maga lernen kann. Alles in allem findet Ihr hier also ein gut durchdachtes und zeitgemäß aufbereitetes Kampfsystem zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Selbstverteidigung in alltäglichen Situationen vor.

Keine Stilrichtungen bei Krav Maga

Trotz der unterschiedlichen Organisationen und Verbände gibt es im Krav Maga keine Kampfstile.

Das liegt einfach darin begründet, dass im Krav Maga keine Wettkämpfe existieren. Es ist ein reines Verteidigungssystem, welches sich darauf spezialisiert, Euch Techniken beizubringen, mit welchen Ihr Euch im Notfall aus verschiedenen Situationen zur Wehr setzen könnt.

Es wird lediglich unterschieden zwischen Krav Maga für Privatpersonen, für Sicherheitskräfte und für das Militär. Das grundsätzliche System ist zwar gleich, aber es werden andere Schwerpunkte gesetzt. Im privaten Bereich steht das Selbstbewusstsein und die Selbstverteidigung im Vordergrund, für Polizisten und andere Sicherheitskräfte liegt der Schwerpunkt auf dem Schutz Dritter sowie der Deeskalation und im Militär geht es um die blanke Konfrontation Eins-gegen-Eins.

Man könnte sagen, dass jeder einzelne von Euch seinen eigenen Krav Maga Stil entwickeln wird, aber eine generelle Unterscheidung existiert nicht.

Rituale bei Krav Maga

Auch bei den Ritualen unterscheidet sich Krav Maga von den allermeisten anderen Kampfkünsten grundlegend. Viele Verbände in Deutschland haben überhaupt keine oder nur wenige Rituale, was die Begrüßung oder Verabschiedung angeht.

In manchen Verbänden ist es üblich, sich wie im Judo und Karate in einer Reihe gegenüber dem Trainer aufzustellen und auf das Kommando „Kida“ mit einer leichten Verbeugung zu starten. Das Bedeutet nichts anderes als „Verbeugen“ und stellt die ursprüngliche Variante dar, wird aber, zumindest in Deutschland, nicht überall praktiziert. Andere Vereine schütteln lediglich Hände, wieder andere sagen einfach nur „Hallo“.

Krav Maga

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Krav Maga Training

Krav Maga lernen heißt nicht, Prüfungsprogramme zu trainieren, sondern zu lernen, wie man Gewalt vermeidet und im Notfall dosiert einsetzt. Daher gibt es auch keine klar definierten Trainingsabläufe. Wir geben Euch hier lediglich ein Beispiel, wie das Krav Maga Training aussehen könnte:
  • Aufwärmen und Dehnen – Ein paar Aufwärmübungen gehören zu jeder sportlichen Trainingseinheit dazu und dauern 15 oder 20 Minuten.
  • Theorie – Ein gewisses Grundverständnis des eigenen Körpers, der wirkenden Kräfte und der Grenzen wird vermittelt.
  • Übung ohne Partner – Dieser Teil ähnelt der Grundschule im Karate oder Taekwondo. Hier sollt Ihr beispielsweise Faust- oder Beintechniken üben, ohne einen Partner zu gefährden. Dies kann gegen die Luft oder an den Pratzen geschehen.
  • Übung mit Partner – Die erlernten Bewegungen gegen einen beweglichen Gegner einzusetzen bildet die Grundlage des Krav Maga. Hier übt Ihr Verteidigung und Gegenangriff gegen bekannte Techniken.
  • Selbstverteidigung – Hier werdet Ihr beispielsweise lernen, Euch aus Umklammerungen zu befreien, bewaffneten Angriffen zu begegnen oder einen Gegner zu kontrollieren, ohne ihn dabei dauerhaft zu verletzen. Auch die Entstehung einer Gewaltsituation im Rollenspiel könnte simuliert werden.
  • Situationstraining – Die Kontrolle des Körpers unter Stress gehört ebenfalls zum Ausbildungsprogramm dazu. Das könnte so aussehen, dass Ihr Euch an einem Gegner mit Pratzen verausgabt, während Euch ein weiterer Gegner zu einem willkürlichen Zeitpunkt angreift, wogegen Ihr Euch dann verteidigen müsst.

Krav Maga Verbände

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