Kung Fu: Chinesische Kampfkunst

Kung Fu ist eine wirksame Methode zur Selbstverteidigung, die ursprünglich aus China kommt. Sie vereint artistische und anspruchsvolle Sprünge, Tritte und Schläge mit einem philosophischen Konzept. Im Prinzip ist Kung Fu jedoch der Überbegriff für mehrere Kampfkunstschulen und -stile. Der wohl bekannteste Vertreter der Sportart war Bruce Lee.
Das Wichtigste vorab

  • Kung Fu verbinden viele mit Shaolin Mönchen oder dem wohl bekanntesten Vertreter der Sportart: Bruce Lee.
  • Der Kampfsport wurde bereits vor 1.500 Jahren in Klostern entwickelt.
  • Die Fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) spielen eine große Rolle und finden in der Sportart Berücksichtigung.

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Kung Fu ist nicht erst durch die Shaolin Mönche bekannt geworden. Bruce Lee ist einer der bekanntesten Verfechter der Kampfsportart. Schaut euch die folgenden Kung Fu Videos an, um einen Eindruck zu bekommen.

Für wen ist Kung Fu geeignet?

Kung Fu ist eine weiche Kampfkunst, die weder Athletik noch Kraft oder gar eine gewisse Körpergröße voraussetzt. Stattdessen vermittelt sie taktische und technische Fähigkeiten, die durch ein regelmäßiges Training permanent verfeinert werden. Nach einiger Zeit wird es euch daher gelingen, auch einem Angreifer überlegen zu sein, der körperlich stärker ist.

Das Training ist so gedacht, dass jeder Teilnehmer – egal ob Mann oder Frau – im Einsteiger-Training sofort alle Übungen mitmachen kann. Durch die anfangs einfachen, aber sehr effektiven Übungen werden die komplexeren Bewegungsabläufe, die später in den höheren Stufen erforderlich sind, perfekt vorbereitet. Das regelmäßige Training schult die motorischen Fähigkeiten, die Ausdauer, die Kraftentwicklung und die Beweglichkeit.

  • Dabei werden in den ersten Stunden nur angeleitete Übungen gelehrt, die ungefährlich sind. Einen harten Kontakt zwischen den Schülern gibt es noch nicht und Würfe werden zu Beginn, wenn überhaupt, nur als vorsichtiges Hinlegen des Gegners trainiert.
  • Erst im Laufe der Zeit wird in den fortgeschrittenen Programmen freier trainiert, damit ihr lernt, wie ihr auf einen echten Angriff reagieren könnt. Bis es soweit ist, habt ihr aber schon gelernt, wie ihr Tritte und Schläge abstoppt und Würfe kontrolliert ausführt. Geübt wird beispielsweise auch, wie ihr richtig fallt und wieder aufsteht.
  • Fortgeschrittene Schüler können den Härtegrad des Trainings später frei bestimmen und mit ihrem Trainingspartner vor dem Training absprechen. Aber auch in höheren Stufen steht immer das technische Training im Vordergrund.
  • Demzufolge gibt es bei Kung Fu kein hohes Verletzungsrisiko und es müssen keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erfüllt sein, sodass sich Kung Fu für jedermann eignet.

Varianten von Kung Fu

Es ist möglich, Kung Fu anhand der genauen Herkunft in die nordchinesische und die südchinesische Kampfkunst einzuteilen. Während die Techniken aus dem Norden den Fokus auf Tritte und Schritte setzen und sehr akrobatisch sind, wird in Südchina das sogenannte Nanquan praktiziert, bei dem es auf sehr schnelle und kraftvolle Bewegungen ankommt, die gleichzeitig zur Verteidigung und Abwehr dienen.

Kung Fu Verbände

  • Deutscher Kung Fu Verband – DKFV
  • Traditionelle Kung Fu Verband Deutschland  – TKV Deutschland
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