Hapkido: Infos zum koreanischen Kampfsport

Hapkido ist eine koreanische Kampfsportart. Sie hat ihren Ursprung im japanischen Daitō-ryū Aiki-jūjutsu, aber auch andere Kampfstile haben diese Kampfkunst beeinflusst. Mittlerweile ist Hapkido eine eigenständige Kampfsportart, die stilübergreifend von einem detaillierten Lehrplan geprägt wird.

Charakteristisch für Hapkido sind die vielen Hebeltechniken. Sie bilden den Schwerpunkt in sämtlichen Hapkido-Stilen und werden durch Tritt-, Wurf- und Schlagtechniken ergänzt. Ergänzend lehren einige Stile den Umgang mit diversen Waffen. Typisch für Hapkido ist außerdem, dass die Bewegungen überwiegend fließend und kreisförmig ausgeführt werden. Nach dem Taekwondo ist Hapkido die populärste koreanische Kampfsportart. Sie wird weltweit trainiert. Eine Person, die Hapkido praktiziert, bezeichnet man als Hapkido-in, wobei „in“ in der koreanischen Sprache so viel heißt wie „Mensch“.

Herkunft der Kampfsportart Hapkido

Die Kampfsportart Hapkido wurde von zwei Koreanern entwickelt, die aber unabhängig von einander agierten. Dementsprechend gab es von Anfang an zwei verschiedene Stilrichtungen, die allerdings dieselben Wurzeln haben. Im folgenden Beitrag möchten wir einen kleinen...

Für wen ist Hapkido geeignet?

Im Hapkido sind die Techniken – im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten – nicht auf bestimmte Schläge oder Tritte beschränkt. Dafür gibt es auch einen einfachen Grund: Die Kampfsportart ist nicht in erster Linie auf Wettkämpfe ausgerichtet. Regelmäßige Meisterschaften um Medaillen wie beim Taekwondo oder beim Judo gibt es nicht. Bei solchen Wettkämpfen geht es nur darum, sich mit anderen zu messen und es ist notwendig, sich auf Regeln und Techniken zu einigen. Hapkido möchte mehr zum ursprünglichen Zweck der asiatischen Kampftechniken zurückgehen, der darauf abzielte, das eigene Leben im Ernstfall zu schützen. Und dabei ist alles erlaubt.

Aus diesem Grund kann Hapkido auch von jeder beliebigen Person gelernt werden – egal welchem Geschlecht sie angehört oder wie alt sie ist. Das umfassende System vom Hapkido bietet für nahezu jeden das Passende:

  • Selbstverteidigung, die sich einfach umsetzen lässt
  • Übung im Umgang mit Waffen
  • Sanfte und nicht so sanfte Techniken, die sich perfekt für Sicherheitspersonal eignen
  • Spannende und abwechslungsreiche Kicks

Auch für Menschen, die sich nach einem Tag im Büro am Feierabend einfach auspowern möchten, ist Hapkido genau das Richtige. Wegen der enormen Vielfalt an Techniken eignet sich Hapkido zudem auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Selbst weniger kräftige Personen können mit Hapkido lernen, wie sie sich im Ernstfall effektiv verteidigen. Die Kampfsportart trainiert den ganzen Körper und stärkt im Allgemeinen für das Leben. Der Einstieg in die Kampfkunst ist ab dem Jugendalter möglich und kann auch bis ins Rentenalter noch erfolgen.

Wie schnell ihr Hapkido als Kampfsportart erlernt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: In erster Linie spielt ist von Bedeutung, wie gut eure Fitness und Kondition ist und wie dehnbar eure Muskeln und Sehnen sind. Zudem spielt der eigene Wille eine wichtige Rolle beim Erlernen der Kampfsportart.

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